Wasserschadenbeseitigung

Wasserschäden und Leitungswasserschäden trocknen wir technisch und sanieren komplett alle entstandenen Schäden

Bei feuchten Baustoffen besteht nicht nur die Gefahr von Frostschäden und biologischer Besiedelung durch Algen, Flechten und Moose. Hinzu kommt, dass das Wärmedämmvermögen feuchter Baustoffe erheblich schlechter ist als das trockener Baustoffe. Die Ursache ist hauptsächlich darin zu sehen, dass Wasser eine deutlich höhere Wärmeleitfähigkeit zeigt als Luft und wassergefüllte Poren somit höhere Wärmemengen übertragen können als luftgefüllte Poren. Mit zunehmendem Feuchtegehalt steigt die Wärmeleitfähigkeit eines Baustoffes somit stark an. Untersuchungsergebnisse zeigen die weitgehend lineare Abhängigkeit zwischen dem volumenbezogenen Feuchtegehalt unterschiedlicher Baustoffe und ihrer Wärmeleitfähigkeit.

Eine der wesentlichen Anforderungen an eine energetische Sanierung muss die Reduktion des Feuchtegehaltes in den jeweiligen Baustoffen sein. Sollte dies nicht möglich sein, ist zumindest der eigentliche Wärmedämmstoff vor Feuchtigkeit zu schützen.


Fassadenmauerwerk

Die Belastung durch Schlagregen, d.h. durch Regen in Verbindung mit Wind, ist die häufigste und offensichtlichste Ursache von Fassadendurchfeuchtungen.

Durch die Beschichtung mit modernen Farbsystemen sind Fassaden in der Regel ausreichend vor dem Eindringen von Regenwasser geschützt. Steinsichtige Fassaden, oder solche, die nicht farbig gestaltet werden sollen, benötigen für einen effektiven Schlagregenschutz einen "unsichtbaren" Schutz. Verwendet werden hier hydrophobierende Imprägnierungen, die die kapillare Wasseraufnahme minimieren und dabei die Diffusionsfähigkeit des Mauerwerks erhalten. Untersuchungen am Fraunhoferinstitut für Bauphysik in Holzkirchen haben gezeigt, dass selbst eine stark feuchtebelastete Ziegelwand durch eine erfolgreiche Hydrophobierung nach ca. zwei jahren wieder ausgetrocknet ist.


Kellermauerwerk

Die heute weit verbreitete hochwertige Nutzung von Kellergeschossen oder Kellerräumen verlangt ebenso wie der "normale" Wohnraum nach Maßnahmen zur Reduzierung der zum Heizen benötigten Energie. Vornehmliches Ziel ist auch hier die Reduktion der Feuchtigkeit im Kellermauerwerk mittels Außenabdichtung, die zum Erreichen höher Dämmwerte mit einer zusätzlichen Perimeterdämmung versehen werden sollte. In Fällen, in denen eine Außenabdichtung technisch oder wirtschaftlich nicht realisierbar ist, werden Innenabdichtungen angewandt. Diese können mit geeigneten Innendämmsystemen versehen werden, welche ebenfalls die Bedingungen für eine anspruchsvolle Kellernutzung erfüllen.